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Runter vom Sofa Mit Übungen für den Po Rückenschmerzen vermeiden

Die Gesäßmuskulatur setzt sich aus dem großen, dem mittleren und dem kleinen Gesäßmuskel zusammen. Der große Gesäßmuskel, oder auch „musculus gluteus maximus“, ist vom Volumen der größte Muskel des menschlichen Körpers – und nach dem Kaumuskel der zweitstärkste.

Ein starker Po für eine gerade Haltung

Die Muskeln des Gesäßes sind vor allem für das Strecken der Hüfte, beispielsweise bei der Kniebeuge oder beim Laufen, verantwortlich. Sie halten die Oberschenkel in Position und verhindern, dass der Oberkörper nach vorne kippt. Zudem ist die Gesäßmuskulatur für die Ausrichtung des Beckens verantwortlich und spielt damit eine wichtige Rolle bei einer geraden Haltung und einem aufrechten Gang, der ohne ihre Stärke gar nicht möglich wäre.

Zu viel sitzen schadet der Gesäßmuskulatur

Durch den überwiegend sitzenden Alltag werden die Gesäßmuskeln aber zu wenig in ihrer eigentlichen Funktion genutzt und verkümmern. Der durchschnittliche Deutsche sitzt beispielsweise 7,5 Stunden am Tag. Diese Schwächung der Gesäßmuskulatur muss dann durch andere Muskeln kompensiert werden, beispielsweise durch die rückwärtige Beinmuskulatur. Muss diese zu oft einspringen, kommt es zu einer Überlastung. Auch Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, der Knie und der Leisten können durch übermäßiges Sitzen verursacht werden. Ein gut trainierter Gesäßmuskel erleichtert hingegen gut stabilisierte Sitzpositionen. Dies ist von großer Bedeutung, da die menschliche Wirbelsäule ständig neue, veränderte Sitzpositionen benötigt, um längeres Sitzen gut überstehen zu können.

Zwei Übungen, die die Muskulatur im Gesäß kräftigen und so auch dazu geeignet sind, Rückenschmerzen vorzubeugen sowie eine aufrechte Haltung zu unterstützen, zeigen die Experten des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr in diesem Video.